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Nur eine Ausnahme |
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Nur eine Ausnahme
Disclaimer: Die Personen gehören leider nicht mir, auch wenn ich mit Tama an einem Tag Geburtstag habe. Geld verdiene ich hiermit auch nicht und bla bla bla. Alles klar so weit?
Claimer: Die Story gehört mir allein, der Schreibstil auch und... das ist alles meinem kranken Hirn entsprungen?!
Genre: Romantik, Drama, Lemon, Shônen-ai
Thema: -OZ-
Pairing: Aki x Tama
Kapitel: 11
Kapitel 1 - Ein ganz normaler Tag, ja?
Erschöpft ließ Tama sich auf das große Ledersofa fallen und schloss die Augen. Es war zwar Sommer, aber die Hitze war trotzdem schrecklich. Und dann mussten sie auch noch proben, obwohl sie erst einmal nichts tun müssten, weil Natsuki und Zukki kein Privatleben hatten oder einfach nur zu gern arbeiteten.
Wie von selbst wanderte sein Blick zu Aki, der sich durch die langen, braunen Haare strich. Wie konnte so eine Geste bei einem Mann so verführerisch wirken? Aber gut, heute konnte er sich das schwärmen auch erlauben. Der andere Gitarrist trug wegen der Hitze ziemlich kurze Shorts, und seine Beine konnte er durchaus zeigen.
Ein leises Seufzen entkam dem Schwarzhaarigen, der die Augen wieder schloss und sich alle Mühe gab, die Bilder, die ihm sein Gehirn zeigte, zu verdrängen. Er wusste schon seit einigen Wochen, dass er den anderen anziehend fand, aber...
Anfangs hatte er es nur auf zu wenig Sex geschoben. Sie waren auf Tour gewesen, und da kam so was nun mal vor, auch wenn er noch nie vorher von Sex mit einem anderen Mann geträumt hatte, aber als das plötzlich anfing, träumte er auch noch von einem seiner Kollegen und Freunde. Er war fast verrückt geworden, aber er hatte gehofft. Nur hatte die Situation sich nicht wie erhofft geändert.
Mittlerweile hatte er verstanden, dass die Situation wohl doch ernster war als erwartet.
„Tama, was ist denn los?“, schnurrte Nao förmlich und ließ sich neben ihn fallen, was ihm nur wieder ein Seufzen entlockte.
„Brauchst du Sex?“, riet der Bassist munter drauflos und lenkte so auch noch die Aufmerksamkeit der drei anderen auf sie. Na toll.
„Selbst wenn es so wäre“, erwiderte der Kleinere ruhig, „würde ich dir nicht den Gefallen tun, dich hart ranzunehmen.“
„Ich dachte auch eher ans Umgekehrte“, gab der Größere nachdenklich zurück.
Genervt legte Tama den Kopf in den Nacken und sah an die Decke. Das war irgendwie vorhersehbar gewesen, aber er war nicht schwul und – eigentlich – auch nicht bi, das wusste Nao genauso gut wie er selbst. Nur hatte genannter Bassist eben auch seine Schwäche für den anderen Gitarristen bemerkt und ihn – zu allem Überfluss – auch noch prompt danach gefragt.
„Nao, nein. Du weißt, dass ich nicht auf dich stehe.“ Pure Wahrheit bis hierher. „Du weißt, dass ich allgemein nicht auf Kerle stehe.“ Das war eigentlich ja auch richtig, aber andererseits dank einer Ausnahme, die nichts von ihrem Glück wusste, auch wieder falsch.
„Trotzdem, Kleiner. Ich bin auch ganz vorsichtig.“
„Nao, lass ihn“, mischte Aki sich ein und ließ sich mit einer Wasserflasche auf den Boden sinken. „Hast du Ärger mit Nozomi?“
„Dezent“, kam es über seine Lippen. Er war seit einer Weile mit Nozomi zusammen, sie kannten sich seit der Grundschule, aber leicht war ihre Beziehung nie wirklich gewesen. Und Nozomi war nicht so blöd, dass sie seinen Wandel nicht bemerkt hatte. Deshalb stand die Beziehung auch kurz vor dem Aus. ‚Dezent‘ traf es also nicht wirklich, aber er würde es überleben, wenn sie sich trennten. Vielleicht wäre es auch besser so für alle Beteiligten. Vielleicht aber auch nicht, nur deswegen machte er nicht Schluss.
„Ach, Tama, das wird schon wieder“, seufzte Natsuki und klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter. „Frauen sind manchmal komisch. Wer weiß, vielleicht hat sie gerade ihre Tage, da ist es am Schlimmsten. Oder sie ist schwanger, da soll das in der Anfangsphase auch ganz kompliziert sein.“
„Laber keinen Müll, Natsuki“, merkte Zukki an und verschränkte die Arme vor der Brust. „Frauen sind auch nur Menschen.“
„Das halte ich für ein Gerücht“, warf Nao ein und lachte schallend. „Frauen denken anders als wir Menschen.“
„Weil du davon auch am meisten Ahnung hast“, erwiderte der Drummer trocken. „Nao, unser stockschwuler Frauenexperte.“
„Er ist den Frauen damit näher als wir“, meinte Natsuki dazu und tätschelte Tama den Kopf. „Vielleicht solltest du es einfach mal mit einem Kerl probieren. Den würdest du wahrscheinlich eher verstehen.“
Der Schwarzhaarige schüttelte den Kopf. Er wusste nicht, weshalb der Sänger so etwas sagte, aber er kümmerte sich auch nicht weiter darum. Er hatte nichts gegen Schwule, aber er selbst war nicht schwul. Oder kam er so rüber? Und wenn, er hatte eine Freundin. Zumindest noch. Und er würde wieder eine finden, auch wenn er ein hysterisches Fangirl nehmen musste.
„Versteht einer von euch Nao immer?“, meldete Aki sich zu Wort. „Ich nämlich nicht, auch wenn er ein Kerl ist.“
Tama seufzte wieder. Das tat er in den letzten Wochen jedenfalls viel zu oft, aber Aki hatte recht. Nao war manchmal auch ein wanderndes Fragezeichen.
„Na ja, was soll´s. Eigentlich wollten Natsuki und ich mit euch über eine Bitte des Managements reden“, begann Zukki und zog sich einen Stuhl heran. „Wir sollen für mehr Fanservice sorgen.“ Man hörte dem Drummer nur zu genau an, wie viel er von der Idee hielt. Nicht, dass es Tama anders ginge, aber er wollte erst einmal abwarten.
Nao legte leicht den Kopf schief, schien dann aber eine Idee zu haben. „Wie wäre es mit unseren beiden Lieblingsgitarristen?“
„Nein!“, wehrten beide erwähnten Lieblingsgitarristen gleichzeitig ab und starrten den vorigen Sprecher an. Tama verstand beim besten Willen nicht, was das sollte. Nao war der Einzige, der von seinen Gefühlen Aki gegenüber wusste. Wollte der ihn etwa ans Messer liefern?!
„Wieso nicht?“, fragte Natsuki unverblümt. „Tama?“
Welche Begründung könnte er nehmen, ohne dass jemand Verdacht schöpfte? Die Wahrheit fiel schon aus Prinzip weg. „Wir sind eine Band, die für ihre Musik bekannt ist, nicht für Fanservice. Ich bin Musiker, kein Schauspieler.“
„Du bist Performer, da gehört Schauspiel dazu“, gab Zukki zu bedenken.
„Aber nicht in dem Maße“, blockte der Schwarzhaarige ab und warf Nao einen wütenden Blick zu. Dem Bassisten schien das aber herzlich egal zu sein, er lächelte wissend vor sich hin.
„Und, Aki, was ist dein Grund?“, wollte der Vocal wissen, was den anderen Gitarristen erst nur aufstehen und zum Fenster gehen ließ.
Für Tama war es beängstigend, dass das Lächeln des Bassisten zu einem breiten Grinsen wurde. Was hatte der da nur eingefädelt?
„Ich will einfach nicht“, beantwortete Aki die Frage nach einer Weile und sah weiterhin aus dem Fenster.
„Und warum?“, seufzte Zukki genervt. „Es muss doch irgendeinen Grund dafür geben. Oder hast du neuerdings etwas gegen Tama?“
Der Schwarzhaarige fuhr zusammen, als er seinen Namen hörte. Er war eher damit beschäftigt gewesen, sich Sorgen um ihren Bassisten zu machen, dessen Grinsen immer breiter geworden war.
„Nein“, erwiderte Aki und drehte sich zu ihnen herum. „Das ist nur etwas, das nicht auf die Bühne gehört.“
„Das machen andere Bands doch auch“, widersprach Natsuki und warf Nao ebenfalls einen besorgten Blick zu.
„Schon, aber ich denke, da ist ein Unterschied“, gab der brünette Gitarrist zurück, schwieg dann aber. Er machte aber einen unruhigen Eindruck, was nicht nur Tama zu merken schien.
„Und der wäre?“, fragte Natsuki, als Aki keine Anstalten machte, von allein weiterzusprechen.
„Ganz einfach“, antwortete dieser, der sich offenbar seinem Schicksal gefügt hatte und es ziemlich ruhig hinnahm. „Ich liebe Tama, und das geht niemanden etwas an außer ihn und mich.“
Dem Schwarzhaarigen klappte der Mund auf. Verwirrt sah er von Aki zu dem sehr zufrieden wirkenden Bassisten und wieder zurück zu dem Gitarristen. „Was...?“, brachte er nur hervor, war er doch in diesem Moment nicht zu weiteren Reaktionen fähig.
Der andere ging zu seiner Gitarre und schulterte sie lediglich. „Keine Angst, Kleiner. Ich weiß, dass du hetero bist und kann damit eigentlich ganz gut leben. Leute, ich muss los, ich habe noch was vor. Übers Wochenende haben wir frei, also bis Montag!“ Und im nächsten Augenblick war Aki aus der Tür.
Tama sprang fast vom Sofa, blieb aber unschlüssig stehen, ignorierte sein Handy, als es zu klingeln begann. Sollte er Aki folgen?
Stattdessen lief er unruhig im Raum auf und ab und kaute dabei auf seiner Unterlippe. Wenn das wahr war, und der andere hatte keinen Grund, ihn anzulügen, musste er mit diesem über seine Gefühle reden. Aber was dann? ‚Nozomi, tut mir leid, wir können nicht mehr zusammen sein. Ich bin nicht schwul, aber ich bin in Aki verliebt.‘ Das würde sicher gut kommen.
„Wusstet ihr davon?“, wandte er sich erst einmal an seine drei noch anwesenden Bandmember.
Natsuki schüttelte wie Zukki schlicht den Kopf, schien aber im Gegensatz zu dem Drummer das Ganze nicht so recht zu verstehen. Nao zuckte aber lächelnd mit den Schultern. „Sicher wusste ich davon. Erstens habe ich es gesehen, er konnte es auch nicht gut verstecken, zweitens hat er es mir erzählt und mich um Rat gebeten und drittens habe ich die Situation ganz bestimmt nicht zufällig so entstehen lassen.“
„Wundervoll. Nao, das war aber nicht die Frage“, mischte Zukki sich ein, „ein simples ‚Ja‘ hätte es auch getan. Tama, du solltest das mit Aki klären, vor der nächsten Probe.“
Der Kleine nickte. Zukki hätte gar nicht so befehlend tun müssen, er hatte eh vorgehabt, mit dem anderen zu reden, und das so schnell wie möglich. Ob er noch an diesem Abend bei ihm vorbeischauen sollte? Aber was sollte er denn sagen?
Natsuki seufzte tief. „Ich denke, wir können jetzt gehen. Ohne Aki hat diese Diskussion keinen Sinn. Wir können nichts über seinen Kopf hinweg entscheiden, besonders nicht, da die Situation durch sein Geständnis noch etwas schwieriger geworden ist.“
„‚Geständnis‘ klingt so nach Straftat“, lachte Nao, wurde aber gleich von mahnenden Blicken seitens Vocal und Drummer zum Schweigen gebracht.
Tama schnappte sich eilig seine Gitarre, hob zum Gruß die Hand und verschwand. Er rannte die Treppen förmlich hinab, blieb aber vor dem Gebäude stehen. Sollte er jetzt gleich zu Aki gehen oder erst seine Gitarre wegbringen oder noch kurz Bier holen oder...?
Tief durchatmend machte er sich auf den Weg zur Bahnstation und fuhr zu seiner eigenen Wohnung. Gott sei Dank wohnte er nicht mit Nozomi zusammen, so dass niemand nach seiner Aufregung fragte. Er trank noch eine Tasse Kaffee, bevor er sich auf den Weg zu Aki machte. Er entschied sich gegen Bahn und Auto, die Fahrt wäre einfach zu kurz gewesen, und er war nervös wegen dem bevorstehenden Gespräch. Je näher er der Wohnung des anderen kam, desto größer wurde das Bedürfnis, einfach wieder umzukehren, und auch seine Unsicherheit wuchs. Er war sich nicht einmal sicher, ob er den Mund aufbekommen würde.
Langsam ging er die Treppen im Hausflur hinauf und blieb unschlüssig vor der Tür des Größeren stehen. Theoretisch könnte er jetzt noch umdrehen, aber er wusste, dass er es bereuen würde. Spätestens, wenn Zukki von seiner Feigheit erfuhr.
Wie ferngesteuert drückte er auf die Klingel und wartete nervös, bis die Tür geöffnet wurde und Aki in einer sehr kurzen Sporthose und einem engen Top vor ihm stand. „Tama?“, fragte der Brünette verwirrt.
Angesprochener nickte. „Kann ich... reinkommen?“, brachte er zögernd hervor und ging an dem anderen vorbei in den Flur, als dieser ihm den Weg freigab, wo er sich die Schuhe auszog und sich dann zu Aki, der vor der geschlossenen Tür stand, umdrehte. „Wir müssen reden“, meinte er leise und sah zu dem Größeren.
„Warum? Ich weiß, dass ich dich nicht haben kann, also...“, begann Aki und sah ihn an, wurde aber unterbrochen: „Sei still! Bitte. Und warte einen Moment.“ Tama legte sich die Hand an die Stirn und schloss die Augen, versuchte so, seine Gedanken zu ordnen. „Ich... Das ist alles nicht so einfach... Ich weiß nicht, was, aber.... Ich...“, stotterte er sich zusammen, seufzte aber, als er Akis teils besorgten, teile verständnislosen Blick bemerkte. „So wird das nichts“, murmelte er eher zu sich selbst als zu dem anderen. Aber wenn er es nicht erklären konnte, zumindest nicht mit Worten, musste er handeln. Aber wie?
„Tama, es ist okay. Tu einfach so, als hätte ich das nie gesagt, und alles ist gut.“
Der Kleinere schüttelte den Kopf und sah auf den Boden, bevor er schnell und entschlossen zu dem anderen trat, ihn mit dem Rücken an die Tür presste und seine Lippen zart auf die des anderen legte. Ein warmes Kribbeln nahm seinen Körper in Beschlag, auch wenn er keine Reaktion bekam. Es fühlte sich auch so gut an. Akis Lippen waren weicher als erwartet, und er schmeckte auch besser, aber Tama wusste, dass er nicht ewig so dastehen konnte. Unsicher trat er einen Schritt zurück und sah den anderen an.
„Was zum...“, brachte der Braunhaarige hervor und strich sich unbewusst über die Lippen.
„Aki, ich“, begann Tama und stockte kurz, bevor er weitersprach, „ich habe mich in dich verliebt. Irgendwann in den letzten Wochen. Und weil ich mich wohl verändert habe, steht meine Beziehung vor dem Aus, aber das ist mir egal.“
Erschrocken fand er sich kurz darauf an die nächste Wand gepresst wieder, von dem warmen Körper des anderen begrenzt. „Was machst du, wenn ich dir nicht glaube?“, flüsterte der Größere ihm zu.
„Was soll ich dann tun? Ich kann dir nur versichern, dass ich die Wahrheit sage.“ Verzweifelt schloss er die Augen und lehnte den Kopf an die Wand hinter sich. Erschrocken zuckte er zusammen, als er die fremden Lippen wieder auf seinen spürte, genoss aber den Schauer, der ihm über den Rücken lief. Es fühlte sich richtig an, auch wenn der Gedanke, einen anderen Mann zu küssen, noch seltsam war. Vorsichtig stupste die freche Zunge an seine Lippen, bat um Einlass, den er auch neugierig gewährte und sie freudig empfing. Ein leises, wohliges Seufzen entkam ihm, wie von selbst legte sich eine seiner Hände in Akis Nacken, die andere auf dessen Rücken und zogen ihn näher. Leise keuchte Tama in den Kuss, als Akis Hände unter sein Shirt wanderten und über seine Haut strichen.
Langsam löste der Größere den Kuss und sah ihn abwartend an, während sich ein unsicheres Lächeln auf sein Gesicht schlich.
„Dir war doch wohl klar, dass ich die Führung übernehme?“, flüsterte der Brünette ihm zu und erhöhte den Druck auf den schlanken Körper.
Der Schwarzhaarige nickte leicht und legte seinen Kopf an die Schulter des anderen. Wie weit war er bereit zu gehen? Denn würde er sich mit dem Größeren ins Bett wagen, würde er sich auch da definitiv unterordnen. Aber früher oder später würde es eh dazu kommen, und er wollte es. Warum dann noch warten?
Als hätte er seine Gedanken gelesen, schob Aki ihn ins Schlafzimmer und drückte ihn auf das weiche Bett, lehnte sich dann über ihn und begann wieder, ihn zu küssen, während er das dünne Shirt aufwärts bewegte und die warme, helle Haut freilegte.
!!!LEMON-KAPITEL!!!
Kapitel 2 - Neue Erfahrungen
Willig ließ er sich das Stoffstück über den Kopf ziehen, achtete gar nicht darauf, in welche Richtung es flog. Viel zu sehr war er damit beschäftigt, Aki zu beobachten, der ihn betrachtete, als wäre er das Schönste überhaupt.
Sanft lächelte der Größere ihn an, bevor er sich zu ihm hinunter beugte und ihn wieder küsste, fordernder als vorher, aber es war immer noch wundervoll. Nur widmete der andere sich nicht allzu lange seinen Lippen, beschloss anscheinend eher, den nackten Oberkörper zu erkunden.
Sinnlich langsam untersuchte er Hals und Schulterbereich des Kleineren, auf der Suche nach besonders empfindlichen Stellen. Eine hatte er relativ schnell gefunden, knapp über dem Schlüsselbein, die er auch gleich zu reizen begann.
Tama stöhnte unterdrückt auf und legte seine Arme um Akis Nacken, fand so zumindest etwas Halt, während er sich fast vollständig auslieferte, die Gefühle, die seinen Körper fluteten, genießend. Sein Denken schien sich verabschiedet zu haben, um den Empfindungen Platz zu machen. Er wusste auch nicht, wohin er noch mit diesen sollte, also entschied er sich, sie einfach herauszulassen, bevor er keine Luft mehr bekam. Die Hände, die gleichzeitig seinen Oberkörper erforschten, machten es nicht wirklich besser, im Gegenteil, sie schienen die Mission zu haben, noch mehr empfindsame Stellen zu entdecken, und das taten sie auch.
Leise murrte er auf, als plötzlich gar kein Körperkontakt mehr zu dem Größeren bestand, und öffnete die Augen halb. Der andere zog sich nur das Top über den Kopf und die kurze Hose aus. Nervös leckte Tama sich über die Lippen, war dieser Anblick doch schön und beängstigend zugleich. Durch den Stoff der Unterwäsche konnte er gut sehen, dass der andere nicht gerade wenig zu bieten hatte.
Sanft lächelnd lehnte der sich wieder über ihn und hauchte ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen. „Keine Angst“, wisperte er.
Der Schwarzhaarige nickte und strich zaghaft über die nackte Haut, die sich ihm darbot. Es war ein fantastisches Gefühl und er konnte nicht anders, als den Größeren zu küssen, der sich dann aber lieber wieder abwärts wandte und seinen Gürtel öffnete. Unruhig sah er zu dem Braunhaarigen auf, der ihm beruhigend einen Kuss auf die Stirn gab. „Bleib ganz ruhig. Ich zwinge dich zu nichts“, startete er einen leisen, aber wirksamen Beruhigungsversuch.
Der Kleinere beschloss einfach, es darauf ankommen zu lassen. Trotzdem erschrak er, als er eine Hand in seinen Shorts spürte, die ihn sanft massierte. Keuchend legte er den Kopf in den Nacken. Er konnte sich nicht erinnern, sich schon einmal so gut gefühlt zu haben.
Schnell wurde er von Jeans und Shorts befreit. Es war ein seltsames Gefühl für ihn, so vor einem anderen Mann zu liegen, auch wenn dieser ihn schon sieben Jahre kannte und zig Mal nackt gesehen hatte.
Leise seufzte er, als der Größere zarte Küsse auf den Innenseiten seiner Oberschenkel verteilte. Auch wenn er sich – zwangsweise – breitbeinig dort liegend nicht ganz wohl fühlte, waren diese zärtlichen Berührungen gut. Federn hätten nicht sanfter sein können, und die Stelle war wohl ganz bewusst gewählt. Zufrieden streckte er die Arme neben sich aus. Noch zufriedener wurde er, als der andere seine Hand nahm und ihre Finger verhakte. In gewisser Weise gab ihm diese Geste etwas Sicherheit.
Erschrocken stöhnte er auf und warf den Kopf in den Nacken, als er die warme Zunge des anderen an seinem Glied heraufstreichen spürte. Es war kein schlechter Schreck, ganz im Gegenteil, aber er war froh, Akis Hand halten zu können. Es half ihm auf unerklärliche Weise.
Den freien Arm legte er sich über den Mund. Er hatte eigentlich kein Problem damit, laut zu werden, aber das hier war ein Wohnblock, und die Nachbarn mussten nicht hören, was sie gerade taten.
„Tama, lass das“, meinte der Braunhaarige lächelnd und sah zu ihm auf. „Ich will dich hören. Keuchen, Stöhnen, Schreien, was du willst. Aber du solltest deine Stimme nicht verstecken.“
Schwach ließ er seinen Arm neben sich auf das Kissen fallen. Wenn dem so war, konnte er sich nicht verweigern.
Als sich die Lippen Akis um seine Eichel schlossen und dieser an ihm zu saugen begann, kniff er die Augen zusammen und schrie unterdrückt auf. Das war doch nicht normal, oder? Zart glitten die Lippen an seinem Schaft herab, ließen ihn ganz in die feuchte Mundhöhle gleiten. Fast verzweifelt drückte er die Hand des Braunhaarigen, was diesen aber nicht im Geringsten aus der Ruhe zu bringen schien. Er sah nur aus halb geöffneten Augen zu Tama, der ihn zeitweise beobachtete, aber die meiste Zeit kaum mehr zu etwas anderem als Stöhnen fähig war.
Unkontrolliert zuckte Tamas Hüfte den Berührungen entgegen, auch wenn er versuchte, es zu unterdrücken. Er konnte dieser Behandlung nicht mehr lange standhalten, das wusste Aki genauso gut wie er selbst, und trotzdem hörte der Brünette nicht auf, ihn auf so süße Art zu foltern.
Ein heiserer Aufschrei verließ seine Kehle, als er zuckend kam. Es war ein anderes Gefühl als jemals zuvor, aber es war besser. Schwer atmend lag er auf dem Bett und hielt die Augen geschlossen. Er spürte, wie sich die fremden Lippen wieder auf seine legten. Willig erwiderte er den Kuss, schmeckte noch sich selber darin.
Als der Größere sich von ihm gelöst hatte, hörte er eine Schublade auf und zu gehen, dann zwei Dinge, die auf das Bett fielen, aber es war ihm gerade herzlich egal. Erst, als Aki seine zweite Hand aus seiner löste, öffnete er die Augen und beobachtete den anderen misstrauisch. Sofort musste er schlucken.
„Ganz ruhig“, raunte der andere an seinem Hals und drückte seine Beine noch etwas weiter auseinander und begann vorsichtig, das kühle Gel um den zuckenden Muskel zu verteilen und diesen zu massieren.
Tama schloss die Augen wieder und ließ den anderen auch wieder seine Hand nehmen, während dessen andere Hand ihn weiter massierte, ihn so etwas beruhigte.
„Weißt du, wie lange ich davon geträumt habe?“, flüsterte der Braunhaarige an seinem Hals und biss leicht in die zarte Haut, küsste danach die misshandelte Stelle. „Wie lange ich auf diesen Moment gewartet habe?“, flüsterte er weiter und saugte an der Haut, womit er den Schwarzhaarigen etwas ablenkte.
„Länger als ich“, murmelte dieser und zuckte erschrocken zusammen, als sich ein Finger in ihn schob. Er verzog missmutig das Gesicht. Es tat nicht wirklich weh, aber es war verflucht ungewohnt. Beruhigend spürte er Akis Lippen wieder auf seinen, während der Fremdkörper in ihm ruhte. Es war trotzdem komisch, aber er hatte es so gewollt und jetzt würde er es auch durchziehen. Langsam bewegte er sich etwas gegen den Finger, eine stumme Aufforderung, der auch nachgekommen wurde.
Zart wurde der Fremdkörper etwas zurückgezogen, um dann wieder behutsam in ihn gestoßen zu werden. Unterdrückt keuchte Tama auf. Vielleicht war das ja doch besser als erwartet. Möglichst entspannt blieb er liegen und wartete, während die Gefühle und Eindrücke wieder auf ihn einströmten. Er spürte nur zu gut, wie noch zusätzliches Blut in seine Körpermitte schoss, aber daran sah er beim besten Willen nichts Verwerfliches.
Vorsichtig drängte sich ein weiterer Finger in ihn, was ihn leise aufstöhnen ließ. Es zog zwar schon ein bisschen, aber eben auch nicht mehr.
„Du machst das gut“, lobte der Größere ihn und begann spürbar, nach etwas zu suchen. Tama hatte eine ganz grobe Vorstellung davon, was der andere suchte, ließ diesen aber ruhig weitermachen. Laut stöhnte er auf und drehte den Kopf zur Seite, als das Gesuchte anscheinend gefunden worden war. Er wusste nicht, wieso er bunte Punkte vor seinen Augen flimmern sah, aber das eben war ein wahnsinniges Gefühl gewesen.
Langsam schob sich ein weiterer Fremdkörper in ihn und begann, sich mit den anderen beiden zu bewegen, immer wieder diesen wundervollen Lustpunkt streifend, was ihn ins Hohlkreuz gehen ließ und laut zum Stöhnen brachte.
„Aki, jetzt... nimm mich endlich richtig!“, keuchte er nach einer Weile und sah den Braunhaarigen verklärt an.
„Wie du willst“, raunte dieser gegen seine Lippen und küsste ihn kurz. Dann setzte er sich zwischen die schlanken Beine, packte das bereitgelegte Kondom aus und rollte es sich über. Großzügig verteilte er noch Gleitgel darauf, beugte sich dann über den Kleineren. „Das kann jetzt etwas wehtun, aber wenn du dich verspannst, wird es nur schlimmer. Vertrau mir und bleib möglichst locker.“
Der Schwarzhaarige nickte und schloss die Augen. Er war davon überzeugt, dass es gehen würde, und er hielt beide Hände Akis mit seinen verschränkt, was ihm auch ganz gut half. Erst, als er die harte Spitze gegen seinen Muskel drücken spürte, bekam er es etwas mit der Angst zu tun, wurde aber gleich mit einem liebevollen Kuss abgelenkt.
Leise keuchte er vor Schmerz und musste den Kuss lösen, um sich auf die Entspannung seiner Muskeln zu konzentrieren. Dieses ‚etwas wehtun‘ war bei Weitem untertrieben gewesen, aber er schaffte es irgendwie, den anderen ganz in sich aufzunehmen, auch wenn er kaum noch Luft bekam. Es war hilfreich, dass Aki einfach abwartete. Warum schmerzte das auch so sehr?
„Vergiss das Atmen nicht“, flüsterte der andere ihm zu und küsste ihn danach sanft. Er vergaß das Atmen auch nicht, nur war das gerade nicht so einfach, auch wenn es besser wurde. Auch die Schmerzen wurden wieder erträglicher und er forderte den Größeren mit einem Blick zum Weitermachen auf, was dieser sich auch nicht zweimal sagen ließ.
Tama stöhnte leise auf. Er wusste nicht, ob es wegen der Lust oder dem Schmerz war, aber es kümmerte ihn auch nicht weiter. Lieber konzentrierte er sich auf Akis Küsse und Berührungen.
Nach und nach beschleunigte dieser seine anfangs noch langsamen Stöße, genoss, die warme, pulsierende Enge, achtete aber weiterhin darauf, Tama nicht wehzutun.
Ungehalten stöhnte der Kleinere auf, als wieder dieser eine Punkt in ihm berührt wurde. Der Schmerz drang nur noch durch einen Schleier zu ihm durch, viel zu groß war das Verlangen, das er laut stöhnend immer wieder verkündete.
Verwirrt sah er den anderen an, als dieser sich aus ihm zurückzog. Willig ließ er sich in eine kniende Position dirigierte und spürte, wie der Größere ihn wieder für sich beanspruchte. Keuchend stützte er sich mit den Händen ab, während der andere begann, wieder fest in ihn zu stoßen, jedes Mal seinen Lustpunkt streifend. Stöhnend bewegte er sich den Berührungen entgegen, auch wenn der feste Griff an seiner Hüfte ihn einschränkte. Er hörte sein eigenes Stöhnen vermischt mit Akis, und er spürte, wie er auf die Klippe zuraste. Aber anscheinend nicht nur er, denn eine Hand des Braunhaarigen löste sich von seiner Hüfte und legte sich um seine harte Erregung, begann, diese im Rhythmus der Stöße zu pumpen. Verzweifelt krallte er sich in das Laken, bis seine Fingerknöchel weiß hervortraten und er endlich seine Erlösung fand.
Er spürte, wie der andere ihm folgte, war aber nicht in der Lage zu reagieren. Gerade als seine Arme einknickte, legte sich ein Arm um seinen Bauch und hielt ihn oben. Langsam zog der andere sich aus ihm zurück und ihn zu sich in eine sitzende Position.
Erschöpft legte Tama seinen Kopf an Akis Brust und bemühte sich, wieder etwas regelmäßiger zu atmen.
„Schaffst du es allein, dich hinzulegen?“, fragte der andere ihn leise, woraufhin er nur nickte und seinen Oberkörper nach vorn fallen ließ, sich langsam ausstreckte und auf die Seite drehte. Seit wann war Sex so extrem anstrengend? Aus halb geöffneten Augen beobachtete er, wie der andere das Kondom entsorgte, seine Hand säuberte und die Tube Gleitgel wegpackte.
Danach ließ der Größere sich hinter ihn sinken und schloss ihn in die Arme. „Geht`s?“, hörte er die warme, besorgte Stimme an seinem Ohr.
„Alles gut“, nuschelte er zurück und gähnte. „Ich fühle mich nur so leer. Und ich bin müde.“
„Dann schlaf. Ich bleibe bei dir.“ Sanft hauchte der andere ihm einen Kuss auf die Schulter und schmiegte sich an seinen Rücken.
Kapitel 4 - Wunderland?
Mit einem kräftigen Ruck drehte Tama sie herum, setzte sich einfach auf die Hüfte des anderen, beugte sich nach vorn und stützte sich zu beiden Seiten neben dessen Kopf ab. „Na warte“, zischte er bedrohlich lächelnd und küsste den anderen kurz. „Jetzt bin ich dran.“
Er spürte, wie der Größere wieder begann, ihn zu streicheln, kümmerte sich aber nicht weiter darum und widmete sich der dünnen Haut an dessen Hals. Dieses Mal hatte er die Führung, zumindest noch, und solange das so war, musste er es ausnutzen. Bestimmend saugte er an der Haut und hinterließ so einige Flecken, die er zufrieden betrachtete. Noch zufriedener war er allerdings mit den Reaktionen, die er bekam. Von Seufzen über Keuchen bis zu leisem Stöhnen war alles dabei gewesen.
Vorsichtig rutschte er etwas abwärts und ließ seine Lippen über die nackte Brust streichen, bevor er sich grinsend den Brustwarzen widmete, eine mit den Fingern reizte, die andere mit den Lippen umspielte, daran saugte, leckte und vorsichtig hineinbiss. Er hörte das unterdrückte Stöhnen und spürte die Hand, die durch seine Haare strich, ihn ab und an näher an den fremden Körper drücken wollte.
Langsam küsste er sich den flachen Bauch hinab, konnte hier und dort aber nicht widerstehen, seine Zeichen zu hinterlassen. Ungeduldig öffnete er die Gürtelschnalle und nahm das Lederband an sich, schmiss es dann einfach auf den Boden, bevor er sich der Jeans widmete und sie einfach mit Boxershorts nach unten zog, den anderen dann ganz davon befreite und die Sachen ebenfalls vom Bett beförderte.
Er spürte den abwartenden Blick förmlich auf sich, zögerte aber einen Moment, in dem er nur über die weiche Haut der Innenschenkel strich. Er wusste nicht, weshalb er zögerte, aber er tat es, was ihm selbst nicht passte.
Innerlich gab er sich einen gewaltigen Arschtritt, legte vorsichtig seine Hand um die Erregung des Braunhaarigen und bewegte sie. Er wusste, dass er nichts tun musste, aber er wollte es irgendwie.
„Tama, komm... mit deinem süßen Arsch mal hier rüber!“, befahl Aki keuchend und zupfte an seinem Hosenbein.
Sofort gehorchte er, wandte seine Aufmerksamkeit aber lieber wieder seiner Beschäftigung zu. An der Art, wie der andere ihm Hose und Shorts förmlich von den Beinen zerrte, bemerkte er dessen Ungeduld nur zu genau. Zögernd leckte er über die Spitze und spürte, wie der fremde Körper erzitterte. Unsicher ließ er seine Zunge über den Schaft wandern und erntete dafür ein herzhaftes Stöhnen. Aus dem Augenwinkel sah er, wie Aki zum Nachttisch griff und etwas herausholte, kümmerte sich aber nicht weiter darum. Er hatte gerade Wichtigeres zu tun.
Unsicher schloss er seine Lippen um die Spitze des Braunhaarigen und saugte etwas daran. Streng genommen hatte er keine richtige Ahnung, was er überhaupt tun sollte, er wusste nur, was er selbst schon zu spüren bekommen hatte. Und das war nur theoretisches Wissen, aber die Tatsache, dass der Größere sich nicht zurückhielt und immer wieder aufstöhnte, bestätigte ihn in seinem Tun.
Langsam ließ er seine Lippen an der heißen Erregung hinabgleiten, spielte sanft mit seiner Zunge darum und schluckte.
Er erschrak leicht, als sich eine Hand Akis in seinen Schritt schlich und ihn zu massieren begann, aber sein Körper verlangte langsam auch nach Zuwendung, so hatte er nichts dagegen.
Unsicher begann er, seinen Kopf zu bewegen, wollte er den Brünetten doch am Liebsten um den Verstand bringen. Er spürte, wie eine Hand durch seine Haare strich und sie so leicht durcheinander brachte. Es war ihm aber egal, immerhin lag im Bad eine Bürste, und sollte das nicht helfen, würde es nach einer Dusche schon gehen.
Er zuckte zusammen, als er die schlanken Finger des anderen an seinem Eingang spürte, wie sie dort das kühle Gel verteilten. Er hatte zwar schon damit gerechnet, dass er wieder die Beine breitmachen sollte, aber es war doch seltsam, hatte er doch bisher die Führung gehabt.
„Bleib ganz ruhig, mein Hübscher“, hörte er den anderen deutlich um seine Stimme bemüht sagen.
Tama reagierte gar nicht weiter, machte es ihm auch nicht wirklich etwas aus, sich zu entspannen. Er war ruhig, auch wenn er wusste, was für Schmerzen auf ihn zukamen. Es lohnte sich für ihn auch, diese zu ertragen.
Er keuchte leise auf, als sich ein Finger in ihn schob, blieb aber locker und konzentrierte sich auf seine Aufgabe, an der er immer mehr Freude fand. Es war seltsam, aber er fühlte sich wohl in seinem Körper bei dem, was er tat. Es fühlte sich nicht falsch an.
Unterdrückt stöhnte er auf, als der Fremdkörper diesen bestimmten Punkt in ihm fand und darüber strich. Zitternd ließ er von dem harten Glied ab und legte seinen Kopf auf Akis Bauch. Dieses Gefühl war einfach unglaublich. Ob er sich wohl irgendwann daran gewöhnen würde? Bei den bunten Sternchen vor seinen Augen wagte er, es zu bezweifeln.
Ein weiterer Finger schob sich durch den Muskelring, der sich kurz eng zusammenzog, dann aber wieder entspannte. Tama wusste nicht, ob und wie er das irgendwann kontrollieren konnte, aber es schien den anderen nicht zustören. War dieses Zucken nicht normal? Fest biss er sich auf die Unterlippe, als beide Finger gegen seinen Lustpunkt stießen und ihn leicht ins Hohlkreuz gehen ließen. Er wollte in diesem Moment eigentlich nicht mehr mit den schlanken, geschickten Fingern vorlieb nehmen müssen, aber er wusste nur zu genau, dass seine Schmerzen größer sein würden, würde er den anderen jetzt schon fordern, also wartete er ungeduldig, bewegte sich aber den Fremdkörpern entgegen, bis noch ein weiterer folgte und er sich einen Moment Zeit nahm, sich an dieses Gefühl zu gewöhnen. Er wusste ja schon aus der vergangenen Nacht, dass noch viel mehr möglich war, wollte aber auch diese Vorstufe auskosten. Keuchend schloss er die Augen und bemühte sich, wieder etwas regelmäßiger zu atmen, drückte sich aber gegen Akis Finger.
Sanft verschwand die Hand aus seinem Schritt und strich ihm über die Wange, woraufhin er die Augen öffnete. Der Größere hielt ihm ein Kondom und die Tube hin. Ohne Zögern nahm er beides entgegen, packte das Kondom aus und rollte es dem anderen über, verteilte dann großzügig das kühle Gel darauf.
Langsam zogen sich die Finger aus ihm zurück, sodass er sich rittlings über den Brünetten setzen konnte. Er spürte die harte Erregung an seinem Hintern und keuchte leise auf, wusste er doch, was jetzt kommen würde. Fast sanft zogen die fremden Hände seine Pobacken auseinander und drückten ihn etwas abwärts, ließen ihn dann aber selbst entscheiden. Er ließ sich weiter auf den anderen gleiten, bis er ihn letztendlich ganz aufgenommen hatte und wartete. Sein Körper zitterte vor Lust und Schmerz, während er die Augen geschlossen und den Kopf gesenkt hielt. Beruhigend strichen die warmen Hände über seinen Körper.
Tama gönnte sich noch einen Moment Ruhe, führte die Hände des anderen dann aber an seine Hüfte. Er hoffte, dass dieser verstand, und begann, sich von dem Größeren gestützt langsam zu bewegen.
Die anfangs langsamen und vorsichtigen Bewegungen hielten nicht lang an, er sucht sich bald einen schnelleren Rhythmus und pfählte sich immer härter auf seinen Geliebten, der ihn stützte.
Ungehalten stöhnte er auf, als wieder dieser Punkt in ihm getroffen wurde. Er wollte sich einen Augenblick Zeit zur Beruhigung lassen, wurde aber durch den plötzlich festen Griff daran gehindert und wieder in dem gleichen Winkel auf den Braunhaarigen gezogen. Laut stöhnend legte er den Kopf in den Nacken, wurde aber weiter geführt. Erst nach zwei weiteren Malen schaffte er es, sich gegen den Griff zu wehren und blieb zitternd und keuchend sitzen, fand sich aber im nächsten Moment auf dem Rücken wieder, Aki vor sich kniend.
„Wenn du nicht mehr kannst, übernehme ich“, erklärte dieser mit ungewöhnlich rauer Stimme, beugte sich über den Schwarzhaarigen und küsste ihn, während er begann, in den schlanken Körper zu stoßen.
Der Kleinere wand sich unter den Berührungen. Ihm war viel zu heiß, er wollte nur endlich von dem unbändigen Verlangen erlöst werden. Laut stöhnend krallte er sich in das Laken, als sein Freund offenbar wieder den richtigen Winkel fand und immer wieder gegen diesen Punkt stieß. „Aki...“, wimmerte er förmlich und sah den anderen aus halb geöffneten Augen an, der ihm kurz zunickte und dann eine Hand um seine aufgerichtete Erregung legte.
Der Schwarzhaarige schloss die Augen wieder ganz und krallte sich weiter in das Laken, während sein Glied fast grob gepumpt wurde. Er spürte, wie der Druck in ihm nahezu ins Unermessliche stieg und kämpfte noch kurz dagegen an, kam dann aber mit einem heiseren Aufschrei in der Hand des Brünetten, dessen erlöstes Stöhnen ihm zeigte, dass er nicht der einzige war, der genug hatte.
Kraftlos ließ der andere sich auf ihn sinken. Instinktiv legte Tama seine Arme um den Größeren und strich ihm durch die schweißnassen Haare. Es war fast totenstill, nur ihr langsam ruhiger werdendes Atmen war zu hören.
Behutsam zog der Braunhaarige sich aus ihm zurück, setzte sich auf und entsorgte das Kondom, säuberte sie beide dann noch und ließ sich dann einfach nach hinten sinken.
Unweigerlich fragte Tama sich, wieso der Mülleimer, der vor Akis zeitweisem Einzug noch neben dem Schrank gestanden hatte, plötzlich neben dem Bett stand. Vermutlich hatte Aki ihn in weiser Voraussicht dorthin gestellt.
Zufrieden legte Tama seinen Kopf auf die Brust des anderen, der seine Arme um ihn legte, und lauschte dem noch aufgeregten Herzschlag, wie dieser sich langsam normalisierte, während er in einen ruhigen Schlaf abdriftete.
Kapitel 8 - Die Vorteile von Kamerahandys
Sanft drückte Aki den Kleineren flach auf die Matratze und drängte ihn dann weiter auf das Bett, so dass sie beide darauf liegen konnten. Er hatte es verdammt eilig, auch ihn hatte die Situation im Proberaum nicht ganz kalt gelassen. Trotzdem dachte er daran, sein Handy in Reichweite zu legen und machte sich erst dann daran, seinen Freund auszuziehen. Innerhalb von Sekunden war dessen Shirt auf dem Boden gelandet, gefolgt von seinem eigenen.
Er rutschte zwischen Tamas Beine, während er diesen verlangend weiter küsste, und drückte sein Becken dann gegen das des anderen. Er keuchte leise in den Kuss, und er hörte, wie Tama leise aufstöhnte.
Der Brünette löste den Kuss und sah ihn sanft an, senkte seine Lippen dann auf den schlanken Hals und fuhr mit seiner Zunge die wild pochende Ader nach, während er seine Hüfte gegen den Kleineren bewegte, so selber fast verrückt wurde.
Er fühlte die zarten Hände auf seiner Haut, die Fingernägel, die sich manchmal Halt suchend in diese gruben, und er hörte das leise Stöhnen und Keuchen. Es war jedes Mal wieder Wahnsinn, wie heiß der Schwarzhaarige werden konnte, und was für wundervolle Geräusche er in so einer Situation von sich gab.
Fest biss er in die dünne Haut und verursachte so einen mühsam unterdrückten Aufschrei. Anschließend küsste er die misshandelte Stelle entschuldigend und leckte darüber. Es war unfassbar, wie heftig der andere darauf reagierte, aber ihm sollte es nur recht sein.
Grinsend widmete er sich der Haut knapp über Tamas Schlüsselbein, kratzte mit den Zähnen darüber und leckte auch über diese Stelle, von der er genau wusste, wie stark der Kleinere reagierte, wenn man ihn dort reizte. Nach und nach ließ er die Bewegungen seiner Hüfte langsamer werden und dann ganz aufhören. Er konnte deutlich spüren, wie hart sein Freund geworden war, aber ihm selbst ging es auch nicht anders.
Kurz darauf widmete er sich den zarten Knospen, leckte und saugte an ihnen, biss kurz hinein, bis sie sich ihm entgegen reckten und nur auf mehr zu warten schienen.
Er spürte förmlich, wie der Körper seines Geliebten um Erlösung bettelte, aber noch würde er die nicht gewähren.
Langsam tanzte seine Zunge über den flachen Bauch, spielte um den Bauchnabel herum, bevor sie in diesen stieß, den schlanken Körper so zum Erzittern brachte und dieses heiße Stöhnen ertönen ließ.
Aki spürte die Hand auf seinem Kopf, die ihn tiefer drücken wollte, schenkte den schwachen Bemühungen aber keine große Beachtung, löste stattdessen den Gürtel, der seinen Weg am Körper seines Liebsten herab nur behindern würde. Seelenruhig zog er dem Kleineren die Hose gleich mitsamt Boxershorts aus, kroch vom Bett und entkleidete sich selbst, ließ sich dann wieder zwischen den schlanken Beinen nieder und widmete sich der Haut der Innenschenkel. Leicht kratzte er darüber und betrachtete fasziniert die roten Striemen auf der sonst fast weißen Haut. Warum sah das auch so schön aus?
Er streckte sich zum Nachttisch, angelte Kondom und Gleitgel daraus hervor und legte das Kondom neben sich auf dem Bett ab. Die offene Tube Gleitmittel folgte, nachdem er sich davon etwas auf den Fingern verteilt hatte. Vorsichtig drückte er Tamas Beine etwas weiter auseinander und ließ seine Hand zu dessen schmaler Öffnung wandern. Der zierliche Körper bebte förmlich, während er den Muskel massierte und schließlich mit einem Finger durchbrach.
Er hörte das leise Stöhnen, ignorierte es aber so weit und begnügte sich damit, an der weichen Haut der Schenkel zu knabbern. Zielsicher arbeitete sein Finger sich vor, suchte den süßen Punkt, der seinen Freund um den Verstand bringen würde. Er wusste, dass er diesen gefunden hatte, als der Schwarzhaarige ins Hohlkreuz ging und sich spürbar zusammenzog.
Hart trieb er einen weiteren Fingern in den anderen, der gar nicht mehr dazu in der Lage zu sein schien, ihn anzusehen. Der Raum war von dem heißen Stöhnen des Kleineren erfüllt, der sich fordernd gegen die Fremdkörper bewegte und langsam wirklich ungeduldig zu werden schien.
Unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen, drückte Aki seine Finger auseinander, bereitete die Muskeln so auf die bevorstehende Herausforderung vor, bevor er sich zurückzog und Tama auf den Bauch drehte, auf Knien und Armen abgestützt. „Bleib so, bis ich dir etwas anderes sage“, raunte er dem vor ihm Hockenden zu, der nur schwach nickte.
Schnell packte er das Kondom aus und rollte es sich über, verteilte großzügig Gleitgel darauf und packte seinen Freund an der Hüfte. „Entspann dich“, flüsterte er diesem noch zu und drang dann langsam in den immer stärker zitternden Körper.
Ein langgezogenes Stöhnen durchflutete den Raum, veranlasste ihn dazu, einen Moment zu warten, aber er hielt es nicht lange aus, zu berauschend war die pulsierende Enge.
Langsam begann er, in den Schwarzhaarigen zu stoßen, lauschte auf dessen Laute und ließ es einfach zu, als dieser sich gegen ihn zu bewegen begann, so dass er noch tiefer in seinem Freund versank.
„Aki... Mehr... Bitte...“, keuchte der andere und krallte sich gut sichtbar in das Laken.
Angesprochener kam der Aufforderung gern nach, stieß etwas schneller und härter in den schlanken Körper und änderte dabei immer wieder den Winkel, bis er wieder gegen diesen unscheinbaren Punkt rieb, der dem anderen einen lauten Schrei entlockte. So war das doch eigentlich sehr gut zu ertragen, auch wenn die Enge ihn in den Wahnsinn trieb.
„Fester!“, forderte Tama und stemmte sich immer wieder gegen ihn.
Schwer atmend befolgte der Größere die Aufforderung und drängte sich härter und tiefer in den anderen. Kurz darauf zog er sich aber aus dem schlanken Körper zurück und drehte ihn wieder auf den Rücken, küsste seinen Geliebten verlangend, während er sich wieder in der Hitze versenkte.
Schnell setzte er sich etwas auf und griff nach seinem Handy, hielt Tama mit der anderen Hand an Ort und Stelle. Er brauchte nicht lange, um die betreffende Taste zu finden, und richtete die Kamera dann auf seinen Freund, der immer wieder laut stöhnte. Keuchend stemmte der Kleinere sich vom Bett und ihm entgegen, als er unbeabsichtigt wieder diesen wundervollen Punkt traf.
Aki musste sofort lächeln. Er beobachtete das Ganze auf seinem Handydisplay. Nichts ging über eine gute Kamera mit Videofunktion, und es sah einfach nur heiß aus, wie der Schwarzhaarige sich unter ihm zu winden begann.
Fest legte er seine Hand um das harte Glied, das schon gefährlich zuckte. Gleichmäßig pumpte er, bis der kostbare Saft endlich herausspritzte und den flachen, zuckenden Bauch besudelte.
Aki stoppte seine Bewegungen und zog sich zurück, wusste er doch, dass er sonst nicht mehr lange durchgehalten hätte. Das Kondom warf er so, wie es war, einfach in den Müll und wartete einen Moment.
„Tama“, lockte er den anderen, der dann auf allen Vieren auf ihn zugekrabbelt kam. Er hatte eine sehr schöne Idee, was sein Liebster für ihn tun könnte, damit er auch wieder zur Ruhe kam.
Er stemmte sich in eine etwas aufrechtere, hockende Position und zog Tamas Kopf an seine Körpermitte. „Du weißt, was ich will, auch wenn ich dich zu nichts zwingen werde.“
Der Kleinere nickte und sah auf das Handy, sagte aber nichts dazu, sondern legte seine Hand um den harten Schaft und leckte langsam über die sich ihm darbietende Länge. Er wusste nicht, wie weit er gehen würde, aber viel Spielraum hatte er wohl auch nicht mehr. Zögernd legte er seine Lippen um die feuchte Spitze und saugte daran, rieb den Schaft mit seiner Hand und schloss genießend die Augen, als er Akis Stöhnen hörte.
Leicht zog er sich etwas zurück, reizte den Größeren nur noch mit der Hand und hielt seine geöffneten Lippen nur noch um die Spitze geschlossen, wartete nur noch kurz, bis der Brünette endlich kam und das Sperma in seinem Mund landete. Aus halbgeschlossenen Augen sah er zu Aki auf und versuchte herauszufinden, was dieser mit seinem Handy getan hatte, aber wirklich schlau wurde er nicht aus dem anderen, der ihm nun über die Wange strich, während er brav schluckte.
Zufrieden beendete Aki die Aufnahme und legte sein Handy zur Seite, zog Tama zu sich hoch und küsste ihn, bevor er den Kleineren wieder auf das Bett drückte und dessen Bauch sauber leckte. Nach getaner Arbeit legte er sein Handy auf den Nachttisch und streckte sich neben dem anderen aus, legte einen Arm um den zarten Körper.
„Nächstes Mal bist du passiv“, erinnerte Tama ihn lächelnd und schmiegte sich an den warmen Körper.
„Ich weiß.“ Seufzend schloss der Braunhaarige die Augen, „Was tut man nicht alles, für den Menschen, den man liebt.“
„Vieles. Zum Beispiel lässt man ihm so viel Zeit, wie er braucht, um auf eine Forderung einzugehen.“ Der Kleinere schloss die Augen ebenfalls und genoss die Hand, die durch sein Haar strich. „Ich kann noch etwas warten, wenn du noch Zeit brauchst.“
Aki lachte leise. „Wenn du vorsichtig bist, wird es schon gehen, Ich vertraue dir einfach, und hoffe, dass es berechtigt ist.“
Kapitel 10 - Wie man das theoretisch Gelernte anwendet
Der Braunhaarige ließ sich auf das Bett sinken und machte es sich bequem, während Tama ihn zwar beobachtete, aber die wohlbekannte Tube und ein Kondom aus der Schublade holte und auf das Bett fallen ließ.
Lächelnd krabbelte er zu dem Liegenden, wo er gleich empfangen wurde, und küsste diesen sanft. Die Arme um seinem Nacken zogen ihn näher, worauf er sich auch einließ. Bittend leckte er über die vollen Lippen, während der andere ihn zwischen seine Beine zog. Es dauerte einen Moment, bis er den Einlass gewährt bekam und sich forschend in die fremde Mundhöhle vorwagte. Ausgiebig erkundete er diese, stieß aber bald auffordernd gegen Akis Zunge.
Nachdrücklich schob er den störenden Stoff am Körper seines Freundes aufwärts, kratzte vorsichtig über die freigelegte Haut und erkundete diese ausgiebig. Nicht, dass er gewisse Stellen nicht schon kennengelernt hatte, aber er liebte es, die seidige Haut zu streicheln, und er wusste genau, dass es dem anderen gefiel.
Bevor er sich weiter dem schlanken Körper zuwandte, löste er den Kuss und zog dem Brünetten das Shirt über den Kopf. Langsam setzte er sich auf, betrachtete die schöne, helle Haut und die geröteten Lippen, die nur zum Küssen einluden. Der andere lächelte leicht, hielt die Augen aber geschlossen. Unzufrieden schien er also nicht zu sein.
Schnell befreite Tama sich von seinem Shirt und schmiss es achtlos vom Bett, hauchte dann einen kurzen Kuss auf die weichen Lippen und widmete sich danach dem schlanken Hals. Zeitgleich wanderte eine Hand zu der Hose des anderen, öffnete den Knopf und verschwand hinein. Ein deutliches Keuchen bestätigte ihn in seinem Tun. Trotzdem hockte er sich wieder neben den Liegenden.
Lächelnd zog er Hose und Boxershorts des Größeren hinab, ließ beides einfach auf den Boden fallen und betrachtete den anscheinend sehr willigen Körper. Gierig leckte er sich über die Lippen, begann dann, sich mit dem nackten Oberkörper zu beschäftigen.
Provozierend leckte er über die empfindlichen Knospen, saugte und zog an ihnen, wurde so mit einem ersten Stöhnen belohnt, das ihm jetzt schon zeigte, wie sehr der andere ihn wollte.
Er verteilte kleine Küsse auf der hellen Haut, bewegte sich so immer abwärts und spielte mit dem vor Verlangen zitternden Körper, indem er manchmal zubiss. Er wollte Aki zwar keine ernsthaften Schmerzen zufügen, aber er wusste, dass solche Kleinigkeiten Schmerz und Lust verbanden. Dies bestätigend stöhnte der Größere immer wieder auf und bog sich ihm entgegen, kratzte Halt suchend über seinen Rücken, was angenehme Schauer durch seinen Körper jagte. Seine Hose spannte mittlerweile verdächtig. Deutlich rieb die Naht gegen seine Erregung, tat so ihr Übriges und ließ ihn gegen die erhitzte Haut keuchen.
Spielerisch ließ er seine Zunge um den Bauchnabel des Braunhaarigen tanzen und darin eintauchen, entlockte diesem so wieder die süßesten Töne, die er noch so oft wie möglich hören wollte. Es war wie eine Melodie, die zu berauschend war, um sie nur einmal zu hören und danach zu vergessen.
Wieder wandte er sich etwas abwärts, ließ es sich aber nicht nehmen, den immer stärker bebenden Körper zu betrachten. Eine dünne Schweißschicht hatte sich auf der Haut gebildet und ließ diese verführerisch glänzen.
Zufrieden betrachtete er seinen Verdienst, kratzte dann mit seinen Zähnen über die gespannte Haut über den Hüftknochen, während er die schlanken Beine vorsichtig auseinander schob. Um das harte Glied musste er sich nicht mehr kümmern, auch wenn er es vermutlich kurzzeitig tun würde, aber diese Haut verdiente noch viel mehr Aufmerksamkeit.
„Tama“, hörte er den anderen stöhnen und sah zu ihm auf. „Ja?“
„Zieh verdammt nochmal... deine Hose aus.“
Leise lachend erhob sich der Schwarzhaarige vom Bett und ließ seine Hose auf den Boden gleiten, konnte nicht mehr anders und ließ seine Shorts gleich folgen, bevor er wieder auf das Bett kroch und den Liegenden küsste, so lange es ging, ohne dass dieser erstickte. „Besser?“
Ein heftiges Nicken war die Antwort, woraufhin er wieder leise lachte. „Wenn du nichts dagegen hast, mache ich jetzt da weiter, wo du mich gestört hast.“
„Quäl mich nicht so“, bat der andere hektisch atmend und sah ihn flehend an. „Ich will dich endlich. Sonst verbrenne ich.“
Tama schüttelte lächelnd den Kopf und legte diesen dann auf die Brust des anderen, lauschte einen Moment dem übereilten Herzschlag. „Du findest diese Art Folter doch gar nicht so schlecht“, flüsterte er gegen die erhitzte Haut und biss im nächsten Moment zu, bis er Blut schmeckte. Ein mehr als erregtes Stöhnen bestätigte ihn in seinem Handeln, während er über die kleine Wunde leckte. „Aber du weißt, egal, wie sehr ich dich auch so quäle, ich würde nichts tun, das du nicht willst.“
Still tauchte er wieder tiefer und saugte an der Haut der Innenschenkel, während er seine Finger mit dem kühlen Gel benetzte und dieses so etwas anwärmte. Wenn der andere ihn so sehr wollte, würde er sich darauf einlassen, aber erst, wenn Aki auch bereit dazu war.
Vorsichtig hob er dessen Becken an und begann, den rhythmisch zuckenden Muskel zu massieren, konnte aber nicht verhindern, dass dieser Anblick ihn noch heißer machte, von dem gequälten Stöhnen ganz zu schweigen. Mit einem Finger drückte er auf den Muskel, der ihn sofort in der Enge versinken ließ.
Er spürte nur zu deutlich, wie der Körper arbeitete und die Muskeln zuckten, sich kurz verkrampften und dann wieder lockerten, während er eine Wange an ein Bein des Liegenden gelegt hatte und fasziniert alles Sichtbare beobachtete. Die Vorfreude stieg in ihm auf, während er noch wartete, sich dann aber hochstemmte und halb über den Größeren legte, diesen fast scheu küsste.
Abwartend sah er in die verklärten Augen und beobachtete, wie der andere sich behutsam gegen ihn zu bewegen begann, bevor er die Führung wieder an sich riss.
Lustvoll schrie der Braunhaarige auf und hielt sich an ihm fest, als er unbeabsichtigt auf eine kleine Erhöhung traf.
„Volltreffer“, brachte der andere hervor und spreizte seine Beine willig weiter. Spielerisch fing Tama an, genau diesen Punkt zu reizen, während er einen zweiten und schließlich einen dritten Finger in den immer heftiger zitternden Körper drängte. Die Muskeln zogen sich eng um die Fremdkörper zusammen, wollten diese zusammendrücken, was er aber nicht zuließ. Vorsichtig drückte er seine Finger eher auseinander, dehnte die Muskeln so und sah zu seinem Freund, der sich fest auf die Lippe biss, bis diese blutete.
Sanft küsste er den Liegenden und leckte das Blut weg, hörte das erstickte Stöhnen.
„Tama“, flehte der Brünette ihn an, legte dann der Kopf in den Nacken.
Verstehend nickte Angesprochener. „Ich helfe dir schon.“
Langsam zog er seine Finger zurück, reagierte gar nicht auf das enttäuschte Seufzen und schnappte sich das Kondom. Großzügig verteilte er das kühle Gel darauf und hob den anderen etwas an. Er wartete, bis der schlanke Körper sich fordernd gegen ihn stemmte, bevor er sich Stück für Stück in diesen schob, bis dieser ihn vollständig aufgenommen hatte. Er lehnte sich über den fremden Körper und beobachtete Akis Mimik, wartete ab, obwohl er sich auf etwas anderes als diese warme Enge konzentrieren musste. Sein Atem ging schnell und flach.
„Tama... Mach“, forderte der Braunhaarige knapp, konnte den Schmerz in seiner Stimme dabei aber kaum unterdrücken. „Erlöse uns.“
Angesprochener nickte und zog sich nur etwas zurück, um behutsam wieder in den anderen zu stoßen. Sie beide stöhnten auf, wobei er sich bei seinem Freund nicht sicher war, ob Schmerz oder Lust überwog, aber nach der Forderung „Mehr!“, tippte er auf Lust.
Immer schneller und tiefer trieb er sich in den Körper, der sich unter ihm wand, um sich ihm näher zu bringen, bis der andere überrascht aufkeuchte. „Fester... Oh, verflucht, Tama!“, entkam es den vollen Lippen, und automatisch tat er, wie ihm befohlen, und rammte sich immer wieder gegen den Punkt, der den Liegenden stöhnen und keuchen ließ. Seine Bewegungen wurden immer unkontrollierter, und er wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Fast grob legte er seine Hand um das Glied des anderen und pumpte es, reizte mit seinem Daumen die Spitze und ließ das Stöhnen so immer lauter werden, während Aki sich abwechselnd gegen beide Reize bewegte.
Heftig ergoss der Braunhaarige sich in Tamas Hand, der sich noch einmal in den Körper stieß und dann selbst endlich erlöst wurde. Zitternd ließ der Schwarzhaarige sich auf seinen Freund sinken, der ihn sofort in die Arme schloss. „Das... Wahnsinn“, keuchte dieser und strich ihm über den Rücken.
„Du bist Wahnsinn“, murmelte er zurück. „Und wahnsinnig eng.“ Langsam stemmte er sich hoch und zog sich langsam aus seinem Freund zurück, entsorgte das Kondom und ließ sich neben den anderen fallen, der sich an ihn kuschelte. „Wir sollten duschen gehen. So in ein paar Minuten.“
„Sollten wir wahrscheinlich wirklich.“ Lächelnd strich er dem Größeren einige verschwitzte Haarsträhnen aus der Stirn und küsste ihn sanft.
„Kaum zu glauben, wie wir eben miteinander umgegangen sind und wie wir jetzt miteinander umgehen.“
„Ziemlicher Gegensatz, ja.“ Eine Weile lagen sie schweigend nebeneinander, bis Aki sich erhob. „Komm mit. Nach dem Duschen können wir ja weiterkuscheln.“ Nach einer kurzen Pause räusperte er sich und fügte hinzu: „Mein Arsch tut weh.“
Tama musste leise lachen, krabbelte aber aus dem Bett und nickte. „Dann weißt du, wie es mir teilweise geht.“
Aki grinste. „Wenn es sich für dich auch immer so lohnt... Aber du scheinst mit mir ja auch ganz zufrieden zu sein.“
Der Schwarzhaarige nickte und hob seinen Freund etwas an. Überrascht, dass er den anderen ganz gut halten konnte, trug er diesen ganz ins Bad, stellte ihn unter die Dusche und küsste ihn. „Du machst deinen Job, ob aktiv oder passiv, immer sehr gut“, raunte er mit einem eindeutigen Funkeln im Blick...
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